Wie Du am Besten deine Selbstwirksamkeit trainieren kannst

Wie Du am Besten deine Selbstwirksamkeit trainieren kannst

Was ist eigentlich Selbstwirksamkeit?

Selbstwirksamkeit wird in der Psychologie als – die subjektive Gewissheit, neue oder schwierige Anforderungen oder Aufgaben souverän bewältigen zu können – beschrieben.

Nicht immer ist es uns jedoch möglich Einfluss zu nehmen. Dein Arbeitgeber entscheidet sich für höhere Umsatzziele, du wirst gekündigt oder von deinem Partner verlassen. Dann ist es nicht so einfach mal eben ganz souverän und völlig selbstsicher angemessen zu reagieren und im besten Fall gelassen zu bleiben. Oder? Mir ist all das in irgendeiner Form schon mal passiert. Da war von der Gewissheit ich schaffe das auf einer Skala von 1-10 auch mal eine -5 dabei. Da fehlten mir ganz einfach die positiven Erfahrungen von „ICH schaffe das.“

Wann hast du das letzte Mal eine neue oder schwierige Aufgabe souverän bewältigt? Wann hast du das letzte Mal das Gefühl gehabt, du kannst wirklich etwas entscheiden, verändern oder gestalten?

Wenn das schon länger her ist, und du immer wieder an einem Punkt in deinem Leben kommst, wo du glaubst nichts verändern oder gestalten zu können, dann habe ich heute einen kleinen Crashkurs um deine Selbstwirksamkeit zu trainieren. Ich habe in den letzten Jahren wirklich gelernt was mir dabei hilft, souverän und auch gelassen mit schwierigen Situationen und Aufgaben umzugehen. Und das möchte ich heute mit Dir teilen.

  1. Du brauchst positive Erfahrungen – jedes mal wenn dir etwas gut gelungen ist oder du eine schwierige Aufgabe gemeistert hast, dann ist es super wichtig, dass du DAS als Erfolg siehst. Auch wenn es für dich noch so mini positiv war. Also, mal ganz einfach gedacht…..schon die Tatsache, dass du morgens aufgestanden bist, ist ein Zeichen von Selbstwirksamkeit. Sonst würdest du ja noch im Bett liegen. Bei mir ist es mein morgendliches Yogaritual. Auch wenn es nur 10 Minuten Sonnengruß sind, ICH bin selbstwirksam – und tue mir auch noch was Gutes.
  1. Du brauchst Vorbilder – ich habe am allermeisten von Menschen gelernt die dieselben Herausforderungen hatten wie ich. Als ich das erste Mal gekündigt wurde, habe ich mich mit einer Freundin zusammengetan der es ähnlich ging wie mir. Nur war sie schon viel gelassener als ich. Das hat mir Mut gemacht und ich dachte, „wenn sie das schafft, schaffe ich das auch.“
  1. Du brauchst Menschen, die Dir wohlgesonnen sind – Freunde, Familie oder Kollegen, die dein Bestes wollen sind eine super Ressource, glaub mir. Alle in deinem Umfeld, die dich bestärken sind gut für dich. Bei mir waren es immer meine Eltern und meine besten Freundinnen. Ein Lieblingssatz meiner Mädels ist auch heute immer noch – Wenn eine es schafft, dann Du. Du bist immer wieder auf die Füße gekommen. Und meine Eltern versichern mir noch heute, auch wenn ich schon 42 Jahre alt bin, dass sie immer für mich da sind. Was gibt es kraftvolleres? So weiß ich immer, dass ich alles meistern kann und mir nie was wirklich schlimmes passiert.
  1. Du brauchst ein gutes Gespür für dich – Achte auch dich! Wie geht es Dir, wenn dein Chef dich zum Gespräch bittet? Wie reagiert dein Körper? Herzklopfen und schwitzige Hände sind nicht nur ein schlechtes Zeichen. Dein Herzklopfen zeigt dir ja in erster Linie, dass du lebst. Und das ist super.       Ich bin immer wieder sehr aufgeregt, wenn ich vor neuen Teilnehmern in meinen Seminaren stehe. Meistens schlafe ich in der Nacht davor schlecht und träume komisches Zeug. Mittlerweile weiß ich das und kann es einordnen.

Zusammengefasst bedeutet es: Sei dankbar für jeden noch so Mini Erfolg. Lerne von Menschen die in deiner Situation sind. Verbünde Dich, wenn nötig. Genieße es, dass deine Familie und deine Freunde zu dir halten und dich unterstützen und sei froh, dass dein Herz klopft – egal ob schnell oder langsam. Sei mutig und vertraue!

Ob du denkst, du kannst es, oder du kannst es nicht: Du wirst auf jeden Fall recht behalten. (Henry Ford)

Über Madeleine (Autorin)

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