IvdFn – Worte fühlen – „Müssen“

IvdFn – Worte fühlen – „Müssen“

Folge 014: Heute geht es im letzten Teil der Worte-fühlen-Reihe über das Wort „Müssen“.

Dieses Wort umfasst meiner Meinung nach alles was so anstrengend ist. 

Was fühlst du wenn du das Wort „müssen“ oder „sollen“ hörst?

Ich weiß mittlerweile, wie ich mit diesen Worten umgehen kann. 

Dabei ist es ein Unterschied, ob ich zu mir sage „Ich muss mal auf die Toilette“ oder ob jemand anders zu mir sagt: „Du musst noch das Projekt abgeben, du musst noch die Spülmaschine ausräumen, du musst noch dies, du musst noch jenes…“! 

Wie leicht und inflationär benutzen wir dieses Wort eigentlich! Es begegnet uns ja meistens im Außen. Und wie leicht sagen wir: „Ich muss mal noch schnell…“, sodass wir mit dem Wort „müssen“ völlig unbedacht nach draußen gehen. 

Schreib dir gerne mal deine Glaubenssätze dazu auf. Einer meiner Glaubenssätze, der viele Jahre in mir verankert war, ist: „Wer A sagt MUSS auch B sagen“! Dabei löst das so einen Druck aus. Allein wenn ich darüber rede, stresst mich das schon total! 

Dazu habe ich ein tolles Zitat gelesen, die Grundaussage ist: Wir haben grundsätzlich Angst davor, uns so zu äußern, dass es uns gut tut.

Wir haben Angst vor der Konsequenz. Wir sind so in diesem „Wenn-Dann-Modus“ drin, weil wir Angst davor haben, ausgeschlossen zu werden aus dem System. 

Das ist einfach so in uns drin. 

Stell dir mal vor, wir leben in einer Welt, in der wir kein ständiges „Ich muss noch, ich soll noch…“ denken, und wir einfach mal das tun, was wir grad möchten, und einfach mal nicht drüber nachdenken, was die Leute sagen. Wie geil wäre das!

Ich merke, wenn ich an die Worte denke „müssen“ und „sollen“, was das für eine harte Energie ist, und wenn ich sage „dürfen“ und „wollen“, „erlauben“, „es darf sein“, dann ist das was ganz weiches. Es macht einen riesen Unterschied, wenn man das ausspricht! Ich bin dann viel mehr in dieser weichen, weiblichen Energie und in dieser Hingabe. 

Ich merke mittlerweile was ich brauche für mich, was mir gut tut und das möchte ich auch dir mitgeben. Wenn du fühlst, dass du dir gegenüber liebevoll sein willst, ein einfaches und freies Leben führen willst, dann streich das Wort „müssen“ aus deinem Wortschatz – außer du musst aufs Klo. 

Sei gnädig mit dir und entspannt. 

Warum knüpfen wir an alles was wir tun an eine Bedingung? Wer sagt dass du irgendwas musst? 

Übung für dich: Was musst du alles machen und wer sagt dir das? 

Das sind nur wir selbst, unser Ego unser innerer Dialog. Weil unser Ego uns das einflüstert, glauben wir, dass das im Außen auch so ist. 

Aber so werden wir aus dieser immer wieder kehrenden Schleife von A-B-A-B… nicht ausbrechen können. 

Wenn ich rausgehe aus dieser Angst und mich davon lösen kann, dann bin ich frei. 

Deine 3 Learnings in dieser Folge:

  • Wenn ich mich von dem Druck löse, etwas zu müssen, dann werde ich frei und kann sein wie ich wirklich bin.
  • Ich muss nichts – außer auf die Toilette 😉 Alles darüber hinaus kommt von unserem Ego!
  • Wir dürfen ein leichtes Leben haben und das Wort müssen aus unserem Wortschatz streichen.

Hier findest Du mich:

Instagram: https://www.instagram.com/madeleine_hoener/?hl=de

Webseite: http://werteundworte.de

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Über Madeleine (Autorin)

1 Kommentare

  1. Antworten

    Nadine

    / 25. Juni 2020 at 19:47:pm

    Vielen Dank für diese tolle Folge! Ich stimme Dir voll und ganz zu, frei nach dem Motto“Ick muss gar nüscht außer aufs Klo „. Habe viele Jahre gebraucht um zu verstehen, das ich bestimmte Personen in der Verwandtschaft nicht treffen „muss“. Immer hab ich nach ner Ausrede gesucht, heute sag ich bestimmte Anlässe ab oder gar nicht zu und suche nicht mehr nach Ausreden.Der Druck ist raus. Bei Menschen die ich gern um mich habe, gibt es diesen Druck nicht. Dieser Podcast hat wieder einmal gezeigt, das man sich das Leben leichter gestalten kann in dem man einfach dafür sorgt, glücklich zu sein.

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