IvdFn – Interview mit Ulrike

IvdFn – Interview mit Ulrike

Folge 007: Heute spreche ich mit Ulrike über ein Thema, das nicht wirklich populär ist und mit dem die meisten nicht umzugehen wissen – das Thema Tod. Ulrike hat eine Ausbildung als Trauerbegleiterin und ist jetzt freie Rednerin auf Trauerfeiern, um den Abschied so angenehm wie möglich zu gestalten. 

„Das Thema Dienstleistung macht auch vor dem Tod nicht halt“, sagt sie. Damit man einigermaßen lernt, damit umzugehen, muss man lernen, das Thema Tod angemessen nach außen hin zu kommunizieren. Natürlich ist es schwierig, darüber zu reden, wie das eigene Leben zu Ende gehen soll, wie würde man beerdigt werden wollen oder möchte man im Falle des Falles lebenserhaltende Maßnahmen haben?

Wir reden darüber, warum es erleichternd ist, wenn man vorher schon über den Tod gesprochen hat, wie die Trauerfeier aussehen soll oder der Grabstein. Der Tod verliert dadurch so ein bisschen den Schrecken. Je mehr man den Tod in sein Leben lässt, desto lebenswerter wird das Leben, denn desto mehr bekommt man ein Bewusstsein für das Leben.

Ulrike erzählt, warum sie bei Trauerfeiern auch sehr viel Leben sieht, auch wenn das im ersten Moment widersprüchlich wirkt.

Und was ihr jetziger Beruf als Trauerrednerin mit Kommunikation und Sprache zu tun hat, welchen Unterschied sie auf ihre Art mit ihrer Sprache machen will. 

Es geht darum, den Tod zuzulassen und das bedeutet nicht, dass wir nicht trotzdem unglaublich traurig sind. 

Es ist etwas provokativ das Wort Leichtigkeit mit dem Thema Tod und Trauer in Verbindung zu bringen. Aber es bedeutet, dass es später für alle Beteiligten leichter wird, wenn man sich zu Lebzeiten schon damit beschäftigt.

Ich habe mich, wie versprochen mit den Worten Trauer und Trauung auseinandergesetzt. Das Wort Trauer bedeutet in der althochdeutschen Variante „trurac“ im Sinne von „traurig“ oder“ betrübt sein, schmerzlich, jämmerlich“ beschreibt den seelischen Schmerz über einen Verlust oder ein Unglück. Das Wort Trauung jedoch sagt mehr über die Adjektive vertrauen, glauben, hoffen, trauen und Zuversicht haben aus. In der althochdeutschen Variante „truwen“ geht es dabei um Mut haben, zutrauen, etwas wagen.

Eine Anleitung zum EFT Tapping findest Du hier

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Über Madeleine (Autorin)

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