Immer wieder Sonncast – Über die Liebe

Immer wieder Sonncast – Über die Liebe

Folge: 001 „In der Liebe versinken und verlieren sich alle Widerstände des Lebens. Nur in der Liebe sind Einheit und Zweiheit nicht im Widerspruch“ (Rabindranath Tagore )

Ist Liebe beweisbar? Was ist Liebe? Und was macht die Liebe mit uns als Mensch? Genau diese Fragen haben Klaus und ich uns gestellt. Und wie immer diskutieren wir kontrovers unsere Meinung dazu. Für Klaus ist Liebe beweisbar, denn die Liebe beweist sich ständig selbst. Nicht für irgendjemanden irgendetwas. Sondern ganz allein sich selbst. Für mich ist Liebe weder messbar noch in Worte zu fassen. Wir beide jedoch sind der Meinung, dass Liebe die höchstmögliche Form von positiven Emotionen die man für einen Menschen oder für etwas aufbringen kann. Für Klaus ist Liebe Sucht, Aufstieg und Untergang und immer Tragödie. Für mich ist Liebe das größte, tiefste und schönste Gefühl was ich fühlen kann. Und Liebe ist immer bedingungslos. Da sind wir beide einer Meinung. Liebe ist wie ein tiefer Ozean und wir können darin leichter ertrinken als darin schwimmen. Liebe ist immer alles. Nach Erich Fried sagt die Liebe „Es ist was es ist.“ Weder unvernünftig noch ersetzbar, noch kann man sie kaufen oder übertragen wie Geld von einem Konto zum anderen. Liebe ist nie an Gesetze geknüpft. Unberechenbar und überdimensional und sie lässt sich nie in Worte fassen. Klaus möchte die Liebe verstehen und ich möchte sie fühlen.

Aber was hat das alles mit Loslassen und Klaus Kinski zu tun? Gibt es überhaupt die große Liebe? Und gibt es Unterschiede wie Männer und Frauen die Liebe wahrnehmen?

Wenn Du darauf Antworten haben möchtest, höre gern in unsere Folge über die Liebe rein.

 

Oh lieb, so lang Du lieben kannst (Ferdinand Freiligrath)

O lieb‘, solang du lieben kannst!
O lieb‘, solang du lieben magst!
Die Stunde kommt, die Stunde kommt,
Wo du an Gräbern stehst und klagst!

Und sorge, daß dein Herze glüht
Und Liebe hegt und Liebe trägt,
Solang ihm noch ein ander Herz
In Liebe warm entgegenschlägt!

Und wer dir seine Brust erschließt,
O tu ihm, was du kannst, zulieb‘!
Und mach‘ ihm jede Stunde froh,
Und mach ihm keine Stunde trüb!

Und hüte deine Zunge wohl,
Bald ist ein böses Wort gesagt!
O Gott, es war nicht bös gemeint, –
Der andre aber geht und klagt.

O lieb‘, solang du lieben kannst!
O lieb‘, solang du lieben magst!
Die Stunde kommt, die Stunde kommt,
Wo du an Gräbern stehst und klagst!

Dann kniest du nieder an der Gruft
Und birgst die Augen, trüb und naß,
– Sie sehn den andern nimmermehr –
Ins lange, feuchte Kirchhofsgras.

Und sprichst: O schau‘ auf mich herab,
Der hier an deinem Grabe weint!
Vergib, daß ich gekränkt dich hab‘!
O Gott, es war nicht bös gemeint!

Er aber sieht und hört dich nicht,
Kommt nicht, daß du ihn froh umfängst;
Der Mund, der oft dich küßte, spricht
Nie wieder: Ich vergab dir längst!

Er tat’s, vergab dir lange schon,
Doch manche heiße Träne fiel
Um dich und um dein herbes Wort –
Doch still – er ruht, er ist am Ziel!

O lieb‘, solang du lieben kannst!
O lieb‘, solang du lieben magst!
Die Stunde kommt, die Stunde kommt,
Wo du an Gräbern stehst und klagst!

 

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Über Madeleine (Autorin)

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